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Startseite > Deine Perspektiven > Love it. Change it. Or leave it.

„Ich hasse meinen Job!“ – Warum hast du ihn dann noch?!

42% – kein unerheblicher Anteil – der deutschen Arbeitnehmer geben an, montags nicht gerne zur Arbeit zu gehen. Das zeigen die Ergebnisse einer Studie der MondayMakers. Da drängt sich doch eine zentrale Frage auf: Wieso? Wieso tun wir uns das eigentlich an? Wenn wir wissen, dass wir unzufrieden sind, warum verändern wir dann nichts? Warum verharren wir lieber in unserem Unglück? 

Angenommen, du weißt, du bist unzufrieden mit deinem Job. Du ärgerst dich jeden Tag darüber. Es graut dir schon am Wochenende vor dem Montag. Und dein einziger Lichtblick ist der Freitagabend. Und jetzt sagt dir jemand: Du bist immer im Leben an dem Ort, an dem du sein willst. Es sei denn, du sitzt im Gefängnis – das klammern wir jetzt gerade bitte einmal aus. Wie geht es dir dann damit? Findest du eine solche Behauptung unangemessen? Arrogant? Provakant? Ein bisschen, ist aber so.

Können wir uns darauf verständigen, dass wir Menschen sind, die grundsätzlich in Freiheit leben?

Können wir uns darauf einigen, dass wir grundsätzlich frei in unseren Entscheidungen sind? Gut, denn dann kannst du jederzeit die Entscheidung treffen dich beruflich umzuorientieren. Ja, aber…? Natürlich gibt es viele Gründe es nicht zu tun, das möchte ich gar nicht in Frage stellen. 

  • So unzufrieden bin ich eigentlich gar nicht… 
  • Eine Neuorientierung kostet viel Zeit und Energie… 
  • Und auch Geld… 
  • Wo anders ist es auch Sch… 
  • Die lange Betriebszugehörigkeit schützt mich. Woanders bin ich der Neue… 
  • Lohnt sich das überhaupt?  
  • Das „Schmerzensgeld“ ist eigentlich hoch genug… 
  • Jeden Tag der gleiche Stress. Also ganz normal. Das wusste ich ja vorher. 
  • Ich hasse meinen Job, aber ich kann nichts Anderes… 
  • Meine Kollegen mag ich aber so gerne…  
  • Ich will sie nicht im Stich lassen… 

Jobwechsel sind anstrengend und kosten Kraft

Vielleicht erkennst du dich in ein paar dieser Gedanken wieder, wenn du momentan mit dem Gedanken spielst dich beruflich zu verändern. Vielleicht hast du auch Angst vor der Veränderung. Kein Wunder. Das ist nur allzu verständlich. Die Entscheidung für einen Berufs- beziehungsweise Jobwechsel ist anstrengend und kostet einiges an Überwindung und Energie. Natürlich sind damit auch in den meisten Fällen Risiken verbunden, die vorher auf jeden Fall gut durchdacht werden sollten. Aber ich glaube es lohnt sich, sich damit auseinanderzusetzen. Warum ich das glaube? An dieser Stelle möchte ich mich gerne auf John Strelecky beziehen, von dem der folgende Gedanke stammt. Ein Mensch lebt ca. 28.000 Tage. 10.000 Tage davon verbringt er bei der Arbeit. Überlegen wir mal kurz, was das bedeutet, wenn wir einen Job haben, mit dem wir unzufrieden sind: Das würde heißen, dass wir ungefähr 1/3 unserer Lebenszeit unzufrieden wären… 

Ich weiß, dass das ein bewegender Moment sein kann. Aber keine Sorge! Es ist ja nichts in Stein gemeißelt. Natürlich gibt es auch Umstände, die die berufliche Veränderung (erstmal) nicht möglich machen. Und es ist auch keine Frage, dass so eine berufliche Veränderung keine leichtfertige Entscheidung sein sollte. Ganz im Gegenteil. Ein überstürzter Job-Wechsel macht dich vermutlich auf lange Sicht nicht glücklich. Es ist wichtig, sich im ersten Schritt in Ruhe damit auseinanderzusetzen was einen überhaupt wirklich unzufrieden macht. Das ist nicht immer unbedingt das, was es auf den ersten Blick zu sein scheint.  

Vier Fragen, die du dir stellen solltest

Es lässt sich vielleicht schon daraus ableiten, aber das bedeutet: Wenn du langfristig zufrieden sein willst, dann solltest du dir die Frage stellen, was du wirklich machen willst. 

  • Was machst du nicht nur gut, sondern auch wirklich gerne? 
  • Was interessiert dich? 
  • Wo liegt deine Leidenschaft?  
  • In welchem Umfeld fühlst du dich wohl und kannst du selbst sein? 

Fazit? Du musst nicht unzufrieden sein. Verschiebe dein Glück nicht auf die Rente. Habe den Mut, dir die Zeit zu nehmen, herauszufinden was du leidenschaftlich gerne machst. 10.000 Tage sind zu viele für Kompromisse. Erlaube dir zu träumen! Wichtig ist dabei, dass du den Grad zwischen Mut und Wahnsinn findest. Denn natürlich ist es essentiell zu überlegen, ob das Ganze auch realistisch umsetzbar ist. Aber ich glaube, dass es sich lohnt, sich die Zeit dazu zu nehmen. Und den Mut aufzubringen zu träumen. Finde den Ort, an dem du wirklich sein willst!

Wir wissen, dass es keine leichte Aufgabe ist, sich für eine berufliche Neuorientierung zu entscheiden. Auch, wenn der aktuelle Job auf der einen Seite Unzufriedenheit, Frust und Ärger bedeutet, hängt damit auf der anderen Seite aber eben auch eine finanzielle Sicherheit zusammen. Wenn du dir noch unsicher bist, nutze jetzt die Gelegenheit und hole dir eine individuelle Einschätzung von unserem Fachanwalt für Arbeitsrecht und erfahre, welche Verhandlungsposition du hast. In einem kostenlosen Erstgespräch erörterst du mit Herrn Hischemöller deine Situation bei deinem derzeitigen Arbeitgeber.
Anschließend entwickelt ihr gemeinsam eine klare Trennungsstrategie mit konkreten Handlungsempfehlungen.

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